Durch das Hören aggressiver Musik oder das Spielen gewalttätiger Computerspiele wird man nicht automatisch zum Killer. Es ist auch möglich, dass die Musik und die Games vorhandene Aggressionen abbauen. Kommen allerdings andere Umstände hinzu, wie zum Beispiel eine Faszination für Waffen, Probleme in Elternhaus und Schule, eine rechtsradikale Gesinnung oder eine labile Persönlichkeit besteht sehr wohl die Möglichkeit, dass der Druck unerträglich wird und sein Ventil in Gewalttaten findet. Dies müssen nicht unbedingt Morde sein, sondern können sich auch in Aggressionen wie zum Beispiel Pöbeleien oder Hänseleien äußern. Was mir bei den Morden in Erfurt und an der Columbine High School aber auffällt, ist die Faszination der Täter für eine ganz bestimmte Sorte von Computergames: Counterstrike bei Robert Steinhäuser und Doom bzw. Doom 2 bei Klebold und Harris. Beides sind Ego-Shooter, mit beiden kann man das Töten von Menschen trainieren. Die Amokläufer von Littleton haben Doom nicht nur stundenlang auf ihren PCs gespielt, sondern sollen sogar mit Hilfe einiger Level das Attentat vorbereitet haben (näheres auf meiner Website, siehe oben). 14. Mai 2002 14:24 > Als ich 10 Jahre alt war habe ich auch Waffen gemocht. Weil Techno > Kacke ist, habe ich lieber auch Hardrock, Punk und Black/death-Metal > gehört. Ich war ein Fan von Ice-T und habe mich sehr über Lieder wie > “Copkiller” amüsiert. Ebenfalls “Kill all the white man!” und > anderes. Ich habe seit Anfang an Spiele wie Doom, Heretic, Hexen, > Quake, Unreal, UT und vieles mehr gespielt. > Jetzt bin ich ein Killer. Juhuuu! > > PS.: Achtung die meisten hier genannten Spiele und Songs sind in > Deutschland strengstens verboten. Bitte nicht verklagen, ich bin arm! > (Wegen korrupten Politikern)
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Wednesday, March 17th, 2010 at 1:46 pm
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